Ortsteile der Großgemeinde

Die Gemeinde Calden in ihrer heutigen Gestalt mit ihren
6 Ortsteilen entstand im Rahmen der Gebietsreform 1972.

In Ihr wohnen heute ca. 7.900 Einwohner, die ihren Lebensunterhalt überwiegend als Pendler außerhalb der Gemeinde verdienen.

In den Dörfern sind noch viele mit Fachwerk umsäumte Plätze und Straßenzüge vorhanden, die manchmal mehr über die Orte aussagen als geschriebene Geschichte. 

Eine Vielzahl von Gemeinschaftseinrichtungen wie Waldschwimmbad, Kindergärten, Freizeitanlagen und zahlreiche Sportstätten, ein aktives Vereins- und Gemeinschaftsleben in allen Ortsteilen tragen zu einem hohen Wohnwert der Gemeinde bei.

Aber auch hinsichtlich des Gewerbestandorts Calden zeigt sich in den letzten Jahren ein positiver Trend. So haben sich insbesondere im Bereich des Flugplatzes einige Firmen angesiedelt; eine Entwicklung, die sich langsam aber stetig fortzusetzen scheint.

Anhand der beiden Infrastruktureinrichtungen Rokoko-Schloss in Wilhelmsthal und Flughafen Kassel-Calden als Luftverkehrsverbindung für den Wirtschaftsraum Nordhessen lässt sich besonders deutlich die hervorragende Ausgangsposition zwischen Tradition und Fortschritt veranschaulichen.

 

 

Calden

Ortsteil CaldenCalden als namengebendes Dorf der Großgemeinde wurde erstmals in einem Schenkungsregister des Klosters Helmarshausen (1107-1125) erwähnt. Auf eine Besiedelung weiter zurück, bis ca. 3000 v. Chr., weisen Funde, wie das Caldener Erdwerk, das Steinkistengrab und mehrerer Hünengräber.Calden liegt verkehrsgünstig ca. 10 km nordwestlich vor den Toren von Kassel an der B7. Die unmittelbare Nähe des Flughafens Kassel-Calden, der sich als Motor der nordhessischen Wirtschaft entwickelt, macht Calden zu einem interessanten Gewerbestandort.Ein besonderes Kleinod ist das zu Calden gehörende Schloss Wilhelmsthal. Es wird zu den schönsten Gebäuden des deutschen Rokoko gezählt.

 

Ehrsten

 

Ortsteil EhrstenSchon vom Namen her eine sehr alte Siedlung, wird erstmals 817 erwähnt. Die Landwehr und die Frankenteiche lassen vermuten, dass Ehrsten in den Auseinandersetzungen zwischen Franken und Sachsen umkämpftes Grenzdorf war. Sein Schicksal in den folgenden Jahren ist eng mit der Burg Schartenburg verbunden, die, obwohl erst 1124 erwähnt, möglicherweise eine der ältesten Hessens ist. Als Zubehör der Burg zunächst mainzisch, kommt der ‘Schartenberg und damit Ehrsten 1383 endgültig an Hessen. 1835 kam Ehrsten zum Kreis Hofgeismar.

 

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Fürstenwald

 

Ortsteil Fuerstenwald1332 erstmals urkundlich erwähnt. Alte Bausubstanz leider nicht mehr vorhanden, da das Dorf im Jahre 1883 durch einen großen Brand nahezu zerstört wurde. Die Landwirtschaft wird fast ausschließlich im Nebenerwerb bewirtschaftet. Fürstenwald liegt nordöstlich am Fuße des Dörnbergs und der Bahnstrecke Kassel-Wolfhagen. Der "Kopfstein" als Naturdenkmal liegt in der Gemarkung.

 

Meimbressen

 

Ortsteil MeimbressenMeimbressen ist ein sehr altes Dorf. Der damals " M e i n b r a c h t e s h u s e n " genannte Ort taucht erstmals 906 in einer Urkunde des Klosters Fulda auf. Der Name wandelte sich unter sächsischem Spracheinfluss allmählich zu Meimbressen. Der heutige Ortskern liegt in einer Senke, durch die sich die Nebelbeeke zieht. Die Wehrkirche aus dem 13. Jahrhundert liegt in exponierter Lage auf der Hangkante eines Bergsporns und prägt das Ortsbild.Seit dem 14. Jahrhundert sind die Familien von Gudenberg und Wolff von Gudenberg als Grundherren des Dorfes nachweisbar.Schon im Jahr 1356 hatte auf Grund eines Mainzischen "Schutzjudenprivilegs" die Ansiedelung von Juden durch die Gudenberger begonnen. Seit dieser Zeit existierte wahrscheinlich ununterbrochen eine relativ große Judengemeinde in Meimbressen bis 1933.Zwei neue größere Siedlungsgebiete zwischen Schäferbreite und Stangenweg sowie am Mühlenberg vergrößerten die bebaute Fläche des Dorfes nach dem Krieg erheblich. Die rege Bautätigkeit, die schnelle Zunahme des allgemeinen Wohlstandes und die Motorisierung gaben dem Dorf bald ein neues, moderneres Gesicht.

 

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Obermeiser

 

Ortsteil ObermeiserObermeiser wird in einer Urkunde vom 04.05.1019 erstmals erwähnt. Es ist eine Schenkung an das Kloster Kaufungen. Neben anderen Klöstern ist hier die Paderborner Kirche begütert. Während der Auseinandersetzungen zwischen Mainz und Hessen wurde auch Obermeiser mehrfach Opfer von Raub- und Brandanschlägen. Mit der Verwaltungsreform von 1821 kam Obermeiser zum Kreis Hofgeismar; Justizamt Grebenstein.

 

Westuffeln

 

Ortsteil WestuffelnWestuffeln, der Ortsteil Calden´s mit einer über tausendjährigen Geschichte, umgeben von einer intakten Wald- und Flurlandschaft, zeichnet sich im Dorfkern durch eine besonders seltene und historisch bedeutsame Fachwerksubstanz aus. Sehenswert ist die Dorfkirche mit ihrem im romanischen Baustil errichteten Kirchturm und seinem gotischen Kirchenschiff. Sollten Sie einmal nach Westuffeln wandern, vergessen Sie nicht, eines unserer mineralreichen Quellwasser zu probieren.

 

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