Der Märchenlandweg

 

- ein sagenhafter Wanderweg durch das Märchenland der Brüder Grimm -

Machen Sie sich auf - zu einer Reise durch die Welt der Sagen und Märchen!
Durch dichte Wälder, über sanfte Hügel, entlang an Flüssen und Bächen führt Sie der Märchenlandweg zu den sagen- und märchenhaften Orten in und um Kassel.

Hier in der Heimat der Brüder Grimm, finden sich Sagen und Märchen für jeden Geschmack: Märchen der Brüder Grimm, Sagen von starken Frauen und Heilerinnen, Spukgeschichte, Sagen von verzauberten Schätzen und vieles mehr.

Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf, z.B. auf einer geführten Wanderung, bei einer Weserüberquerung mit der Märchenfähre oder beim Erklimmen der Helfensteine auf dem Dörnberg, die von Ahnatal aus betrachtet, aussehen wie ein schlafender Riese. Der Märchenlandweg hat zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter seine Reize. Sollte Ihnen einmal nicht nach Wandern zumute sein, dann besuchen Sie doch die Schauenberger Märchenwoche oder das Grimm-Museum Kassel! Und da Wandern an der frischen Luft hungrig macht, laden bei uns gemütliche Gasthäuser zum einkehren ein, die Sie immer öfter mit Spezialitäten aus der Region bewirten. Die 29 Städte und Gemeinden am Märchenlandweg bieten ein buntes kulturelles Programm zu Märchen und Sagen für alle Altersgruppen: Märchentheater, Märchenerzählungen, Märchenmusicals - für jeden ist etwas dabei.
Die Wanderkarte zum Märchenlandweg (ISBN 3-933 494-33-8), aktuelle Veranstaltungshinweise, Unterkunftsverzeichnisse und vieles mehr erhalten Sie auf diesen Seiten, bei allen Tourist-Informationen in Kreis und Stadt Kassel sowie Hann. Münden, im Märchenland der Brüder Grimm und bei:

Region Kassel-Land e.V.
Touristik und Regionalentwicklung
Raiffeisenweg 2
34466 Wolfhagen


Frau Raband / Herr Merkel
Tel.: (05692) 9873260
Fax: (05692) 9873261
e-mail: info@region-kassel-land.de

Internet: www.kassel-land.de

 

Wegbeschreibung des Märchenlandweges

Am Parkgelände des Rokokoschlosses Wilhelmsthal entlang führt der Märchenlandweg zum Hauptportal des Schlosses. Hier wird über das Märchen des Tambour von Wilhelmsthal berichtet. Anschließend sollte ein Besuch des Schloßmuseums auf dem Programm stehen. Die Öffnungszeiten sind von März – Oktober von 10.00 - 16.00 Uhr und November – Februar von 10.00 – 15.00 Uhr, montags ist das Museum geschlossen. Infos unter ( 05674/6898.

Nach dem Besuch geht es weiter über die "Lindenallee" zur Grillanlage "Zum Lindenrondell". Dort angekommen, sollte man sich einen Moment Zeit nehmen und den wunderschönen Ausblick über die Burgwegshöhe genießen. Nun kann man zwischen zwei Richtungen entscheiden.

Die erste Wandermöglichkeit führt nach Grebenstein. Ein kurzes Stück am Wald entlang, wird man über einen schmalen Waldpfad zum Waldschwimmbad Calden geführt. Hier lädt die Gaststätte Waldschwimmbad zu einer Stärkung für den weiteren Weg ein. Dann entlang der Weserstraße, vorbei an dem Steinkistengrab. 1948 stieß man am südlichem Ortsrand von Calden auf dieses 12 m lange und 2 m breite Großsteingrab, aus dessen in die Erde eingetiefter Steinkammer die Knochen von mindestens 40 Toten geborgen werden konnten. Die zum Typus der Galeriegräber zählende Begräbnisstätte wurde aus tonnenschweren Steinblöcken errichtet. Nähere Angaben hierüber finden Sie im Internet unter www.jungsteinsite.de.

Der Weg wird an der Weserstraße fortgesetzt und führt über die Wilhelmsthaler Straße bis zur Ortsmitte von Calden. Im Einmündungsbereich Wilhelmsthaler/Holländische Straße befindet sich die ev. Kirche. Sie wurde 1846-49 errichtet. Nun hält man sich rechts und folgt dem Verlauf der Holländischen Straße bis zur Abzweigung des "Graseweges". Diesem folgt man in Richtung Frankenhausen.Die zweite Wandermöglichkeit führt durch das Waldgebiet "Tiergarten". An der Grillstation "Zum Lindenrondell" vorbei, folgt man dem Zeichen des Märchenlandweges. Bevor man den "Meimbresser Grund" erreicht, kommt man an dem flächenhaften Naturdenkmal "In den Wacholdern" vorbei. Nun geht man durch ein Waldstück und wird anschließend am Waldrand entlang geführt. An der "Schönen Aussicht" kann man dann den Flughafen Kassel-Calden in seinen ganzen Ausmaßen betrachten. Wenige Meter weiter finden Sie das Caldener Erdwerk. In diesem gigantischen Doppelgrabensystem mit sieben Einbauten schufen die Menschen um 3800 v.

Ch. einen mit zusätzlichen Palisaden geschützten Innenraum für gemeinsame Aktivitäten. Durch Ausgrabungen konnte nachgewiesen werden, daß diese Anlage wohl vorwiegend dem gemeinsamen Verabschieden Verstorbener gedient hat. Gräber und Grabfelder im Umkreis der Anlage weisen auf eine Nutzung über einen Zeitraum von ca. 3000 Jahren hin. Die Anlage ist im Gelände nicht sichtbar. Ausgrabungen und Darstellung des Erdwerkes sowie die wissenschaftliche Auswertung werden in einer Foto-Dauerausstellung des Kultur- und Geschichtsvereins Calden in der "Alten Schmiede", Wilhelmsthaler Straße 30 präsentiert. Besichtigung nach telefonischer Vereinbarung unter ( 05674/6833, Frau Klöker.

An der nächsten Kreuzung hält man sich links und folgt dem geteerten Weg vorbei am Wasserbehälter in südlicher Richtung. Nach ca. 1 km erreicht man ein Wegekreuz an dem man sich rechts halten muß. Hier verläuft ein schmaler Waldpfad bis zur "Kellerhecke". Am Waldrand angekommen geht man auf dem geteerten Grundweg bis zur Ortsmitte von Fürstenwald. Weiter links die Weimarer Straße entlang, verläßt man das Gemeindegebiet in Richtung Ahnatal.

 

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